PKi entwickelt Energiekonzept für neue Sporthalle in Eislingen

   

 
 
 

Bei der Planung des Energiekonzeptes legte PKi viel Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung. Berücksichtigt wurden deshalb sowohl die Gebäudehülle, die sich nach den Regeln des solaren Bauens orientiert, als auch ein optimaler Tageslichteinfall, der die visuelle Behaglichkeit begünstigt und den Einsatz von Kunstlicht einspart. Die Oberlichter tragen zum integralen Gebäudeklimakonzept bei, indem eine Öffnung der Klappen eine natürliche Lüftung der Halle ermöglicht. Darüber hinaus wurde – auch aufgrund der Möglichkeit der Wärmerückgewinnung - eine kontrollierte Be- und Entlüftung der Halle empfohlen.

Geheizt wird die Halle größtenteils durch eine Luftwärmezufuhr über eine Zuluftanlage. Dazu wird die Außenluft über einen Erdkanal erwärmt und anschließend mit einem Nacherhitzer auf etwa 17 bis 18 °C erhitzt. Als Wärmequelle kommt die gewonnene Wärmerückgewinnung (Kreislaufverbundsystem mit Wärmepumpe) der Abluftanlage zum Einsatz. Die restliche Wärmeversorgung erfolgt über eine Fußbodenheizung. Die hierfür benötigte geringe Restenergie wird aus dem bestehenden Gaskessel der naheliegenden Heizzentrale der Schule über eine Nahwärmeleitung geliefert.

Damit die Halle im Sommer nicht überhitzt, dient die Zuluftanlage dann der Kühlung der Halle. So profitieren die Sportler sowohl im Sommer als auch im Winter von optimal temperierter und frischer Luft.