Gute Energie

für neue

Steinbeis-Zentrale

Wissen und Anwendung sind die beiden Grundpfeiler der Steinbeis-Idee. Beim Neubau der Steinbeis-Zentrale in Stuttgart, der an das bestehende Steinbeis-Haus für Management und Technologie anschließt, wird dieser Brückenschlag auch bei der Bauphysik und der Technischen Gebäudeausstattung realisiert.

Umgesetzt wird ein von PKi entwickeltes, ganzheitliches Energiekonzept, das energieeffizient Behaglichkeit in dem dreigeschossigen Neubau schafft. Dafür sorgen u. A. eine hochwertig gedämmte, luftdichte Gebäudehülle mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung sowie eine primärenergetisch günstige, innovative Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, die den Neubau über ein Gas-Blockheizkraftwerk (BHKW) beheizt. Zusätzlich wird die Abwärme des BHKW im Sommer über eine Absorptionskältemaschine zur Kühlung des Gebäudes genutzt, so dass auf eine konventionelle Kältemaschine verzichtet werden kann.

Für eine gute Luftqualität sorgen dezentrale, vertikale Lüftungsgeräte mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Für alle innenliegenden Räume wird ein zentrales Lüftungsgerät eingesetzt, das auf dem Gebäudedach installiert wird. Weitere Elemente des Energiekonzepts sind eine wassergeführte Bauteilaktivierung, über die die Räume beheizt und gekühlt werden, wobei die Raumtemperaturen über die Lüftungsgeräte ergänzend dynamisch reguliert werden können. Die Konferenzräume erhalten Deckensegel zur Wärme- und Kälteübergabe, so dass dieser Bereich je nach Nutzung sehr flexibel temperiert werden kann. Auch bei der Planung geht PKi neue Wege. Das gesamte Projekt setzt PKi mit der BIM-Software Revit um, die die transparente Zusammenarbeit aller beteiligten Gewerke an einem digitalen Modell ermöglicht.

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