PKi-Kompetenz nachhaltig –
Vorträge vor Architekten

Gleich zweimal war zuletzt die Expertise von PKi im Rahmen von Vorträgen gefragt.
Wiebke Wenzel und Markus Pfeil referierten auf der AKG-Tagung „Nachhaltige Temperierung von Krankenhäusern“. Michael Wengert und Markus Pfeil trugen bei den KTP Lunch Lectures zu Energiekonzepten in Theorie und Praxis vor.

Die Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen (AKG) hielten in Köln ihre 19. Fachtagung. „Nachhaltige Temperierung von Krankenhäusern“ war die Veranstaltung überschrieben. Im Zuge dessen berichteten Projektingenieurin Wiebke Wenzel und Geschäftsführer Markus Pfeil über „Ganzheitliche Energiekonzepte für Krankenhäuser“.

Sie schilderten dabei, welche Herausforderungen die besondere Umgebung eines Krankenhauses bedeutet, und zeigten ganzheitliche Antworten auf diese. Die Energiekonzepte wurden anhand einiger realisierter Projekte im Krankenhausbau mit Leben gefüllt. Dabei erklärten sie, wie verschiedenste Bausteine aktiver und passiver Maßnahmen ihren Beitrag leisten können, wenn sie bereits vorab bedacht und in ein Energiekonzept eingebettet sind. Die anschließende Diskussion signalisierte großes Interesse an den Ausführungen unserer Experten.

Das Stuttgarter Architekturbüro Kauffmann Theilig & Partner (KTP) fühlt sich der Fortbildung seiner Mitarbeitenden verpflichtet. In diesem Zuge ist die Lehrreihe KTP Lunch Lectures entstanden. Mitte Mai wurde der improvisierte Hörsaal des Unternehmens wieder geöffnet, in dem diesmal Michael Wengert und Markus Pfeil „Ganzheitliche Energiekonzepte für nachhaltige Projekte“ aus der Praxis vorstellten.

Naturgemäß ist die Perspektive vonseiten der Architektur eine ganz andere als die von Energieingenieuren. Umso wichtiger ist es, sich möglichst früh auszutauschen. Der Vortrag stellte heraus, dass ganzheitliche Energiekonzepte, wie sie bei PKi schon lange verfolgt werden, der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit sind.

Zunächst ging es los mit den „10 Bausteinen eines ganzheitlichen Energiekonzeptes“. Natürlich gilt immer, dass die wesentliche Voraussetzung für gute Energiekonzepte die Betrachtung von Bauphysik und technischer Ausrüstung als Einheit ist.
Die PKi-Fachleute präsentierten dann den interessierten Architektinnen und Architekten realisierte Projekte, wie das Konzept für die Bundesumweltstiftung DBU, das dm-Dialogicum oder innovative Schulbauten, bei denen PKi die Energiekonzepte erstellt hatte. Damit sensibilisierten sie für das Potenzial, welches die Berücksichtigung solcher Konzepte gleich zu Beginn einer Planungsphase hat.

Sicher wird der eine oder die andere aus der Zunft nun beim Entwerfen auch stärker Nachhaltigkeits-Aspekte im Hinterkopf haben, Fachkräfte hinzuholen und in diesem wichtigen Bereich real werden lassen.

Möge die Interdisziplinarität, die in früheren Jahrhunderten auf dem Bau üblich war, auch wieder in der Gegenwart selbstverständlicher werden, um für die Fragen der Zukunft Antworten zu haben.

Bildnachweise:
Folien: © PKi
Fotos: © Kauffmann Theilig & Partner